Stadtboulevard Dietikon

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Transit-oriented development: Stadtboulevard als Rückgrat der Stadt

Projekttitel:

Leitbild Stadtboulevard, Dietikon (2015-2016), Einladungsverfahren, Stadtlandpreis 2018

Zentrale Themen:

Transit-oriented development, Reurbanisierung Hauptstrasse, radialer Städtebau, Limmattalbahn, Stadtwerdung und Innenentwicklung, städtebauliches Regelwerk, freiraumorientierte Planung, Hochhäuser, parzellenorientierte Stadtentwicklung, liberaler Städtebau, Planungsverfahren und Erneuerung Planungsinstrumente, Stadtensemble und Raumbildung, Freiraumgerüst, qualitative Verdichtung, Verdichtungs- und Aufwertungsstrategien, nachhaltige, freiraumorientierte Stadtentwicklung, integrale Planung Mobilität - Städtebau.

Projektverfasser:

Van de Wetering Atelier für Städtebau GmbH (Federführung), Jürg Sulzer (Beratung, Expertise)

Auftraggeber:

Stadt Dietikon, Präsidialabteilung, Stadtplanungsamt

Links:

Website Stadt Dietikon

Projekt Hochhauskonzept Dietikon

Stadtlandpreis, Artikel Collage, 2019

Stadtlandpreis, Artikel Hochparterre, 2018

Stadtlandpreis, Artikel NZZ, 2018

Stadtlandpreis, Artikel Limmattaler Zeitung, 2018

Artikel "Masterplan statt Ausschlussgebiete", Werk Bauen Wohnen, 5.2017

Artikel "Räume statt Zonen", Collage 6.2017

Artikel "Zurück zur Prachtstrasse", Strasse und Verkehr 12.2017

Artikel Limmattaler Zeitung, 2016

VRP, Manifest Mobiliteit 2.0 mit dem Projekt Stadtboulevard als Vorbild für Transit Oriented Development in einem europäischen Kontext.

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Eine der wichtigsten aber gleichzeitig auch schwierigsten Stadträume in Dietikon ist die Achse Badenerstrasse – Zentralstrasse - Zürcherstrasse. Eine Verdichtung dieses Stadtraums ist als Instrument der Stadtaufwertung und Stadtwerdung zu nutzen. Die Limmattalbahn ist dabei ein idealer Aufwertungs- und Entwicklungskatalysator.

Das Leitbild Stadtboulevard bildet die Basis für Entwicklungen entlang dieser Achse und in deren direktem Umfeld. Es ist die zentrale Grundlage für Planungen und Bauvorhaben im Bereich des Stadtboulevards. Die städtebauliche Grundidee des Stadtboulevards ist eine starke Verdichtung der ersten Bautiefe. Mit dieser starken Verdichtung mittels hohen Bauten wird die Wichtigkeit des Stadtraumes betont und durch die räumliche Fassung wird die Rolle als übergeordnete Stadtachse hervorgehoben. Der Stadtboulevard ist bereits heute ein sehr breiter Stadtraum von 30 m. Mit hohen Bauten wird auf die Massstäblichkeit des Strassenraumes reagiert. Zudem werden durch die erhöhte Ausnützung und Geschosszahl Investitionen in diesem schwierigen aber wichtigen Raum gefördert. Stadtboulevard ist ein durchgehender Raum, welcher sich aufgrund von spezifischen Quartier- und Freiraumstrukturen in unterschiedliche Teilbereiche gliedert. Es wurden unterschiedliche Prinzipien und Leitlinien für vier verschiedene Abschnitte definiert. Mit dieser Abschnittsbildung wird die übergeordnete Einbettung der Achse in der Stadtstruktur gesichert. In den verschiedenen Abschnitten variiert die Vollgeschosszahl zwischen 6 und max. 10 Vollgeschossen.

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Städtebauliche Prinzipien

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Regelwerk Verkehr und Parkierung

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Einfaches integrales raumwirksames Regelwerk

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Verdichtungsstrategie

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Leitbild Stadtboulevard

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Hochhauskonzept

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